Siddinghausen ist ein Dorf in Westfalen. Der Ort gehört kommunalpolitisch seit 1975 zu der vier Kilometer nordöstlich gelegenen Stadt Büren im Kreis Paderborn.

Das Dorf liegt an einem quellreichen Nordosthang des Almetals. Die Alme entspringt in 12 km Entfernung am Rand der Bri­loner Hoch­fläche. Die durch das Almetal führende Straße (L 637) verbindet den Ort mit den Dörfern Weine im Norden und Harth-Ringelstein im Südosten. Eine weitere Straße (K 65) verbindet den Ort mit der südwestlich gelegenen Nachbar­gemeinde Kneblinghausen im Kreis Soest.

Siddinghausen hat eine mehr als 1200-jährige Geschichte. Die erste Kirche in Siddinghausen wurde von dem zum Christen­tum bekehrten sächsischen Adeligen Sidag aus Holz gebaut. Angeblich soll diese Kirche im Jahr 799 von Papst Leo III. ge­weiht worden sein, anlässlich dessen Begegnung mit Karl dem Großen in Paderborn. Die frühere Bedeutung Sid­ding­hau­sens als Kirchort geht wahrscheinlich auf ein zuvor bestehendes germanisches Heiligtum in der Nähe des Ortes zurück.

Heute wohnen in Siddinghausen über 1000 Menschen. Nur noch wenige Familien leben von der Land- und Forst­wirt­schaft, die in früheren Jahr­hunderten Haupt­erwerbsquelle war.

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